Liebe Mitglieder, Aktive und Gäste,
ein frohes neues Jahr! Ich hoffe, ihr könnt auf ein schönes Jahr zurückblicken und seht optimistisch in das Jahr 2026.
Wir treffen uns wie immer am ersten Dienstag im Monat, am 13. Januar um 18:00 Uhr im Stiftungshaus, Heinrich-Heine-Str. 2a.
Wir haben Die LINKEzum Gespräch eingeladen; eine Bestätigung steht noch aus. Über ein bevorstehendes Treffen mit Bündnispartnern zu den Tagen der Nachhaltigkeit wird ebenso zu berichten sein wie über ein Strategietreffen zur Frage, wie es mit unserem Verein im kommenden Jahr weitergeht. Eine Tagesordnung verschicke ich noch kurz vorher.
In den letzten Tagen habe ich das Buch Hoffnungslos optimistisch von Dirk Steffens gelesen. Steffens beschreibt zunächst, wie verzerrt unsere Wahrnehmung oft ist: Schlechte Nachrichten bleiben stärker hängen als Erfolge. Das führt leicht zu dem Gefühl, alles werde immer schlimmer. Doch das ist nur ein Teil der Wahrheit. Fortschritt existiert, er ist nur leiser als die Katastrophenmeldungen.
Gleichzeitig benennt das Buch auch die Fakten: Sieben der neun planetaren Grenzen sind bereits überschritten. Insbesondere die Klimaerwärmung, das Artensterben und der Plastikmüll destabilisieren das gesamte Erdsystem besonders schnell und tiefgreifend.
Und doch gibt es Grund zum Optimismus. Die globale Energiewende ist möglich und im Gange. Eine Ernährungswende ist machbar. Plastik und Schadstoffe lassen sich drastisch reduzieren.
Natürlich stellt sich auch die Frage: Reicht es, bei sich selbst anzufangen? Nein, sagt Steffens, aber ohne dieses Anfangen geht es eben auch nicht. Persönliches Handeln und strukturelle Veränderungen gehören zusammen. Das eine ersetzt das andere nicht.
Für mich ist das Buch eine Ermutigung, im kommenden Jahr weiterzumachen: mit unseren Tagen der Nachhaltigkeit, mit Gesprächen, Aktionen, Vernetzung und auch mit dem gelegentlichen Gegenwind.
Bleiben wir optimistisch!
Herzliche Grüße
Wilfried Silbernagel
im Namen des Vorstands

