Skip to content
Klima und Alltag

Klima und Alltag

gemeinsam – handeln – jetzt

  • Home
  • Unsere Ziele
    • Klima-Demokratiewerkstatt
    • Tiny Forest
    • Schule und Klima
    • Kommunale Wärmeplanung
    • Kreisentwicklungskonzept 2035+
  • Über uns
    • Unser Vorstand
    • Satzung des Vereins „Klima und Alltag“
    • Intern
  • Wissen und Handeln
    • Handeln
    • Schon gewusst?
    • Das gibts schon …
      • Klima-Handbuch für Kommunen in Brandenburg
      • Energiestrategie 2040 für Brandenburg
      • Zwischenbericht zum Gutachten für den Klimaplan Brandenburg
      • Klimainitiative Werder
      • GreenLab Skive
    • Klima-Links
  • Mitmachen
    • Kontakt
    • Mitglied werden
    • Spenden
    • Kooperationen
      • Fontanestadt Neuruppin
      • Local Zero
      • ESTAruppin e.V.
      • GermanZero
  • Termine

Search

Ist der CO2-Fußabdruck eine Erfindung der Industrie?

Posted on 18 März, 20243 September, 2024 by ul

Der CO2-Fußabdruck misst anhand verschiedener Parameter, wer wie viel Treibhausgase jemand verursacht. Fahre ich mit dem Fahrrad oder nehme ich den Wagen? Elektro- oder Benziner? Fliege ich in den Urlaub? Wie sieht meine Ernährung aus? Wie wohne ich? Durch die Beantwortung verschiedener Aspekte kann ich meinen persönlichen ökologischen Fußabdruck ermitteln.

Wenn auch die Emissionen in Deutschland seit 1910 stetig sinken, 2023 sogar um über 10%, bleiben wir gemessen an der Bevölkerungsgröße weit über dem Durchschnitt. Weiterhin verursachen wir durch unseren Konsum zusätzliche Emissionen im Ausland. Deutschlands Budget an CO2 Ausstoß ist, wollen wir das 1,5-Grad-Ziel einhalten, Anfang  2025 aufgebraucht.

Auf jeden Bundesbürger entfielen im letzten Jahr fast 10 Tonnen an freigesetztem CO2, das entspricht etwa anderthalbmal so viel wie der globale Durchschnitt. Dabei verursachen 10% der Deutschen mit dem größten Einkommen mehr Treibhausgase als die untere Einkommenshälfte.

Der ökologische Fußabdruck bleibt daher ein wichtiges Instrument, um den individuellen CO2-Verbrauch zu messen. Zwar können einige Unternehmen versuchen ihre Verantwortung zu verschleiern, es liegt jedoch an uns sie zur Rechenschaft zu ziehen.                                                 

Der  ökologische Fußabdruck wurde auch nicht von der Industrie geschaffen, wie gelegentlich behauptet wird. Es wurde von Mathis Wackernagel und William Rees an der University of British Columbia in den 1990er Jahren entwickelt. Der ökologische Fußabdruck ist ein wissenschaftliches Konzept, das darauf abzielt, den Ressourcenverbrauch und die Umweltauswirkungen von Personen, Gemeinschaften und Ländern zu quantifizieren. Es wird in der Umweltforschung und -politik als wichtiges Werkzeug zur Bewertung der Nachhaltigkeit verwendet.

Lara Hein vom klimadashboard.de plädiert für ein weiteres Symbol, den ökologischen Handabdruck. Der Begriff bezieht sich auf die Menge an CO2, die ein Mensch durch sein Handeln reduziert. Er steht also für die aktiven Schritte, um die Klimakatastrophe zu verhindern. Es sei wichtig auch die positiven Dinge, die Menschen tun, zu nennen. Der ökologische Handabdruck zeigt uns worauf wir stolz sein können.

Wilfried Silbernagel

Posted in Allgemein, Schon gewusst?

Beitragsnavigation

Previous: Februar 2024 – wärmster Monat aller Zeiten
Next: Verkehrswende gelingt nur mit Push-Maßnahmen
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
Unterstützt durch die Sparkasse OPR

Search

© 2026 Klima und Alltag. Powered by WordPress.